

Von Mitarbeiter-Skandalen blieb Marvel in der Vergangenheit größtenteils verschont. Nun gibt es aber Berichte von einem anonymen Mitarbeiter, welcher die Arbeitsbedingungen von Marvel stark kritisiert. Die Auswirkungen dürften sogar bei uns ankommen.
Großer Kritik muss sich Marvel sowohl von Kritikern als auch Zuschauern eher selten stellen. Außer bei dem Thema der visuellen Effekte. Die machen laut Fans eher Rückschritte, als sich mit der Zeit zu verbessern. Das Thema wurde nun auch äußerst kritisch von einem Mitarbeiter aufgegriffen.


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Im Gespräch mit der Seite Vulture berichtet ein Mitarbeiter einer Effektschmiede, die Aufträge für Marvel abarbeitet, von durchaus bedenklichen Arbeitsbedingungen. So erzählt die Person von monatelangen Überstunden, die in einer Arbeitswoche von 64 Stunden an sieben Tagen die Woche mündeten. Wenig verwunderlich zehrt das an den Kräften der Mitarbeiter, wodurch wohl Nervenzusammenbrüche und Panikattacken keine Seltenheiten seien.
Grund für diese Arbeitsbedingungen soll wohl Marvel selbst sein, die stetig Druck auf die Studios ausübten. Sollte man Projekte nicht innerhalb der engen zeitlichen Vorgaben erfüllen, würde man künftig keine Aufträge des Comic-Studios erhalten. Ebenfalls sollen Änderungen kurz vor Veröffentlichung der Filme an der Tagesordnung stehen. So wird berichtet, dass zum Teil ein bis zwei Monate vor Kinostart beispielsweise noch der komplette dritte Akt verändert werden musste.


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Das führt im Endeffekt neben dürftigen Arbeitsbedingungen auch zu den schlussendlich minderwertigen visuellen Effekten, wie sie auch in vielen anderen Blockbustern derzeit zu sehen sind. Hier muss Marvel definitiv nacharbeiten und seine Prinzipien anders ausrichten. Bisher hat sich das Unternehmen nicht zu den Vorwürfen geäußert.
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