Die echte und noch nie erzählte Story hinter McDonalds

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28.03.2017 13:04
 

Kultstar Michael Keaton ist prädestiniert für Charakterrollen und die Idealbesetzung, um die Geschichte des legendären Ray Kroc`s in THE FOUNDER ab dem 20. April in den Kinos zu erzählen: Ein 52-jähriger charismatischer aber zunächst erfolgloser Vollblutverkäufer, der es durch Hartnäckigkeit, Raffinesse und mittels fragwürdiger Methoden schafft, die Franchise-Rechte über McDonald`s zu erwerben und ein ganzes Fast-Food-Imperium aufzubauen. Ray Kroc lebt damit wie kein anderer den American Dream der fünfziger Jahre. Das Time Magazine kürte ihn zu einer der 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts.

Die Rolle ist Michael Keaton wie auf den Leib geschrieben. Zunächst einmal hat der Charakterschauspieler das gewisse Etwas, um die vielschichtige Persönlichkeit von Ray Kroc exzellent darzustellen. Und er bringt auch noch eine frappierende Ähnlichkeit mit. Zum anderen weiß Keaton persönlich darum, wie holprig und steinig das Business sein kann. Mit Filmen wie Batman und Beetlejuice machte ihn Kultregisseur Tim Burton zum Star in Hollywood - es folgten allerdings Zeiten mit Licht und Schatten in der Karriere: Keaton wirkte in weniger erfolgreichen Projekten mit, hatte dann aber wieder seine großen Auftritte - wie etwa in Quentin Tarantinos Jackie Brown. Das fulminante Comeback gelang dem Schauspieler im mehrfach ausgezeichneten Meisterwerk Birdman, als weiteres Highlight folgte Spotlight. Wir wollen euch heute den spannenden Werdegang des Charakterkopfes Michael Keaton aus THE FOUNDER vorstellen. Und euch hier den Trailer zeigen:

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The Founder

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Die echte und noch nie erzählte Story hinter McDonalds: Weitere Infos

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Vom verrückten Beetlejuice zum finsteren Superhelden - Michael Keaton (62) kam 1955 in Pennsylvania zur Welt, bildete als Jüngster das Schlusslicht unter sieben Kindern und fand hier im Kreise der Familie auch schon sein erstes Publikum: Keaton bespaßte liebend gerne seine älteren Geschwister mit kleinen Comic-Einlagen. Seinerzeit wurde er noch beim Namen „Michael John Douglas“ gerufen - der eigentliche Geburtsname. Als Keaton auf der Karriereleiter weiter aufstieg, suchte er sich einen neuen Künstlernamen aus - denn „Michael Douglas“ gab es schließlich schon unter den Stars und Sternchen. Bei der Namensfindung inspirierte ihn eine Grande Dame des Schauspiels, die er sehr bewunderte: Diane Keaton.

Michael Keaton versuchte es zunächst mit der Theorie und begann ein Studium der Theater- und Sprachwissenschaften. Doch der motivierte und talentierte junge Keaton wollte mehr, brach das Studium ab, um sich voll und ganz der Schauspielerei zu widmen. Trotzdem landete er vorerst hauptsächlich hinter der Kamera und hielt sich mit Stand-Up Comedy auf Bühnen über Wasser. Mitte der Siebziger zog es Keaton in die Glitzerstadt und das Zentrum des Filmgeschäfts: Los Angeles. Hier flimmerte er zunächst in kleineren TV Produktionen über die Mattscheibe. Die erste Filmrolle winkte in Ron Howards Komödie Night Shift. 1988 ging es „abgedreht“ in die nächste Phase seiner Schauspielkarriere: Keaton übernahm die Hauptrolle in der Horrorkomödie Beetlejuice von Meisterregisseur Tim Burton und zeigt sich von einer grandios morbiden und bizarren Seite auf der Kinoleinwand. Im Folgejahr engagierte Tim Burton ihn abermals und zwar für die Rolles des berühmten Comic-Helden Batman. Die News sorgte vorerst für Unmut in der Fangemeinde, denn Keaton steckte noch zu sehr in der „Komödien-Schublade“ fest. Schlussendlich überzeugte er aber in melancholischer und tragischer Manier als ein großartiger Batman-Darsteller. Der Name Keaton war nun in aller Munde. 1992 sahen die Zuschauer ihn in der Fortsetzung Batmans Rückkehr erneut in der Hauptrolle.

Vom Batman zum Birdman - 1997 ist Keaton in Quentin Tarantinos Heist-Movie Jackie Brown zu sehen und 1998 in Out of Sight . 2002 wurde er für seine schauspielerische Leistung in dem Kriegsdrama Live aus Bagdad für einen Golden Globe nominiert. Danach wurde es ruhiger um den Batman-Star. Hier und da nahm er eine Rolle an, wenn sie ihm denn gefiel – es folgten Filmprojekte unterschiedlicher Qualität. Aber „ein Keaton“ nimmt auch solche Zeiten gelassen hin und äußerte bereits in Interviews, dass es nicht gut wäre, den Leuten allzu häufig auf den Keks zu gehen. Die ruhigeren Jahre boten die perfekte Grundlage, um mit einem Paukenschlag wieder auf die große Kinoleinwand zurück zu kehren: Keaton erlebte sein Comeback in Lejandro González Iñárritus surreal anmutendem Theaterdrama Birdman und spielt dort einen abgehalfterten Ex-Promi, der am Broadway ebenfalls sein großes Comeback erleben will. Keaton sahnte mit dieser Glanzleistung einen Golden Globe sowie eine Nominierung für die Oscarverleihung 2015 ab. Und der Award-Alarm sollte nicht aufhören: 2016 räumt das Drama Spotlight mit ihm in der Hauptrolle, als Chefredakteur Walter „Robby“ Robinson, den Oscar als „Bester Film“ ab.

Michael Keaton gründet als Ray Kroc die McDonald’s Corporation in THE FOUNDER - Noch im selben Jahr 2016 entscheidet sich THE FOUNDER Regisseur John Lee Hancock für Michael Keaton als Besetzung des Hauptcharakters Ray Kroc in der Filmbiographie. Keaton fand auf Anhieb starken Bezug zur zentralen Figur: „Jedem ist McDonald’s ein Begriff. Das ist nicht nur auf Hamburger beschränkt. Die Veränderungen, die McDonald’s in Amerika in der Populärkultur und im Bereich der Schnellrestaurants herbeigeführt hat, wird sich in diesem Ausmaß nie mehr wiederholen.“

THE FOUNDER, eine packende Geschichte, die vorher so noch nie erzählt wurde, startet am 20. April in den Kinos. Um euch schon vor dem Kinostart in die richtige Stimmung zu bringen, könnt ihr euch hier einen Szenenclip anschauen, in dem Michael Keaton alias Ray Croc erste Einblicke in die Fast Food Maschinerie erhält und schlichtweg begeistert ist:

Die echte und noch nie erzählte Story hinter McDonalds - Bild 1 von 16

Szene aus dem Film Die echte und noch nie erzählte Story hinter McDonalds

Die Story zu Die echte und noch nie erzählte Story hinter McDonalds:
Der Vertreter für Milchshake-Mixer Ray Kroc (Michael Keaton) hat Anfang der 1950er Jahre nur äußert mäßige Erfolge vorzuweisen. Trotzdem gibt der charismatische Vollblutverkäufer nicht auf und träumt den amerikanischen Traum. Als er zufällig von einem revolutionären Schnellrestaurant im kalifornischen San Bernardino hört, wittert er die Chance seines Lebens. Trotz anfänglichem Widerstand der Betreiber, der Brüder Mac (John Carroll Lynch) und Dick McDonald (Nick Offerman), gelingt es Ray durch Hartnäckigkeit und Raffinesse, die Franchise-Rechte zu erwerben. Doch bis daraus ein erfolgreiches Fast-Food-Imperium werden kann, muss Ray noch unzählige Hindernisse aus dem Weg räumen und unliebsame Entscheidungen treffen…

Schauspieler:
Michael Keaton, Nick Offerman, John Carroll Lynch, Laura Dern, Linda Cardellini, Patrick Wilson, B. J. Novak, Wilbur Fitzgerald, Kabby Borders, Valeri Rogers

Regie:
John Lee Hancock, Katherine Steets

Drehbuch:
Robert D. Siegel

Filmmusik:
Carter Burwell, Adam Milo Smalley, Robert Vardaros, Stefan Fraticelli, John Sievert, Kevin Schultz, Yann Delpuech, David E. Fluhr, Kim Drummond, Jon Johnson, Allen Lee Williams III

Rollen:
Michael KeatonRay Kroc
Nick OffermanDick McDonald
John Carroll LynchMac McDonald
Laura DernEthel Kroc
Linda CardelliniJoan Smith
Patrick WilsonRollie Smith
B. J. NovakHarry Sonneborn
Wilbur FitzgeraldJerry Cullen
Kabby BordersCheerleader
Valeri RogersCheerleader #2
 

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Autor: Christian Fischer | Gesprächswert: 83% | mit Material von Splendid Film